Welches Haustier passt zu mir?

Haustier.net RedaktionPosted on
Kinder und Eltern laufen mit dem Hund

Haustiere bringen viel Freude und Liebe in das Leben eines Menschen. Wenn das Tier jedoch nicht artgerecht gehalten wird, schlägt diese Freude schnell in Frust um. Plötzlich verrichtet der eigentlich stubenreine Hund sein Geschäft wieder im Wohnzimmer, weil er sich vernachlässigt fühlt, oder die Katze wetzt ihre Krallen am neuen Sofa. Wer sich ein Haustier zulegen möchte, sollte deshalb vorab genauestens prüfen, welche Art von Tier zu ihm und seiner Lebenssituation passt.

Verschiedene HaustiereFür jeden Menschen gibt es das richtige Haustier

Haustiere gibt es viele verschiedene und so ist gewiss für jeden Menschen die richtige Wahl dabei. Während der eine eher ein Hundenarr ist, kann sich der andere mit der Faszination Schlange anfreunden und ein Dritter neigt zur Käfighaltung mit Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster. Viele Menschen wünschen sich bereits im Kindesalter ein Tier als besten Freund, zum Spielen, Kuscheln oder einfach Beobachten. Allerdings sollte im Erwachsenenalter die Vernunft groß genug sein, um zu wissen, dass ein Tier ein Lebewesen ist, für das Verantwortung übernommen werden muss. Es bedeutet Zeitaufwand, eine Verpflichtung und Kosten. Das soll keinesfalls abschrecken, sondern lediglich in die Vorüberlegungen mit einbezogen werden.

Zu Beginn einer jeder Anschaffung von Haustieren muss daher dringend die Frage stehen:

Welches Haustier passt zu mir?

Gerne stellen wir euch nachfolgend einige der beliebtesten Haustiere vor.

Pferd: Der Traum vieler kleiner – und größerer – Mädchen

Pferde gehören zu den wohl kosten- und zeitintensivsten Haustieren. Aufgrund ihrer Größe können sie natürlich nicht im Haus gehalten werden. Wer also keinen eigenen Stall inklusive Weide besitzt, muss einen entsprechenden Platz anmieten und das geht ins Geld. Der Kaufpreis liegt meist im vierstelligen Bereich, je nach Rasse, Alter, Ausbildung sowie weiteren Faktoren. Als wirklich teuer gelten hingegen die laufenden Kosten für beispielsweise die Stallmiete, den Hufschmied, die Ausrüstung wie den Sattel, der Tierarzt oder das Futter. Zwischen 200 und 450 Euro müssen durchschnittlich pro Monat für ein eigenes Pferd einkalkuliert werden.

Ein Pferd muss mehrmals täglich gefüttert werden. Hinzu kommt das Ausmisten des Stalls, die Bewirtschaftung der Weide, das Reiten sowie Training. Wer sein Pferd komplett selbst versorgt, braucht daher viel Zeit und muss mehrmals täglich in den Stall. Alles in allem ist das Pferd also ein Haustier für echte Liebhaber. Wer nicht ausreichend Leidenschaft für sein Hobby hat, wird sich diesen Zeit- und Kostenaufwand nicht antun. Wer hingegen mit Leib und Seele bei der Sache ist, gewinnt mit dem eigenen Pferd für die nächsten 20 bis 30 Jahre einen treuen Freund, mit dem man viele Abenteuer erleben, durch die Natur reiten, an Turnieren teilnehmen und schlichtweg eine Menge Freude haben kann.

Hund: Die treue Seele unter den Haustieren

Der Hund gehört zu den beliebtesten und häufigsten Haustieren in Europa. Er besticht vor allem durch seine bedingungslose Liebe und Treue zu seinem Besitzer. Im Auto, im Bus, in der Stadt, der Hund kann beinahe überall hin mitgenommen und dadurch zum ständigen Begleiter im Alltag werden. Viele Hundeliebhaber sind sich sicher: Wer sich einmal daran gewöhnt hat, will nie wieder ohne einen Hund leben. Im Gegensatz zum Pferd ist der Hund zwar kostengünstig und genügsam, dennoch gehört er zu den pflegeintensiven Haustieren. Er braucht in erster Linie viel Auslauf und sollte nicht länger als maximal vier Stunden alleine gelassen werden, schließlich ist er ein Rudelwesen. Hinzu kommt je nach Rasse die Fellpflege, das Training sowie natürlich Tierarztbesuche für beispielsweise die regelmäßigen Impfungen.

Wer sich zudem einen Welpen holt, der sollte in den ersten Wochen ausreichend Zeit haben und gegebenenfalls Urlaub nehmen. Der Neuankömmling muss sich eingewöhnen, stubenrein werden, die Leinenführigkeit und viele weitere wichtige Lektionen fürs Leben lernen. In erster Linie ist diese wertvolle Zeit aber wichtig, um Vertrauen zum neuen Besitzer aufzubauen und dadurch die beste Grundlage für eine lebenslang gute Beziehung zu bilden. Wer sich diese Zeit nimmt, gewinnt einen treuen Freund für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Alles in allem spielt die Wahl der Rasse eine tragende Rolle, wenn ein Hund ins Haus kommen soll.  Ein Husky hat beispielsweise gänzlich andere Anforderungen als ein Pudel. Wer sich einen Hund wünscht, sollte ich also auch fragen, welche Rasse zu ihm und seinen Lebensgewohnheiten passt.

Katze: Die unabhängige Königin mit Kuschelfaktor

Wer nicht so viel Zeit hat oder sich diese nicht nehmen möchte, ist mit einer Katze unter Umständen besser aufgehoben. Sie eignet sich sehr gut als Haustier für berufstätige Menschen, die nach Feierabend gerne mit einem Fellknäuel kuscheln oder spielen möchten. Die Katze ist unabhängig, häufig stundenlang im Freien unterwegs und kann auch mehrere Tage alleine gelassen werden, wenn sich zum Beispiel ein Nachbar um den Nachschub von Essen und Trinken kümmert. Wer hingegen in einer Stadt oder neben einer Hauptstraße wohnt, sollte seine Katze nicht diesen Gefahren aussetzen. In Frage käme dann eine Wohnungskatze ohne Freigang, was unter Tierliebhabern jedoch ein sehr umstrittenes Modell ist.

Hamster: Der Nager mit den Pausbacken zum Liebhaben

Eine Alternative zu den größeren sowie freilaufenden Tieren, welche in vielen Mietwohnungen ohnehin verboten sind, stellen Haustiere in Käfighaltung dar. Ein echter Klassiker ist dabei der Hamster. Vom Goldhamster bis zum Zwerghamster ist hier gewiss eine Rasse dabei, die mit ihren großen Kulleraugen und dem flauschigen Fell jedem Tierliebhaber den Kopf verdreht. Mit der richtigen Ausstattung und einem artgerechten Käfig ist der Hamster sehr genügsam und nach der Erstanschaffung auch vergleichsweise kostengünstig. Allerdings ist er nachtaktiv und daher eher in den Abendstunden eine Unterhaltung für den Besitzer. Zudem sollte bei der Wahl eines Hamsters als Haustier berücksichtigt werden, dass er meist nicht länger als zwei bis drei Jahre lebt.

Dafür hat er ein buschiges Fell für den Kuschelfaktor und ein verspieltes Wesen, das für viel Freude und meist auch eine Menge Lachkrämpfe sorgt.

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