Joggen mit dem Hund

Joggen mit dem Hund bringt Spaß und macht das Training abwechslungsreicher. Damit sowohl Hund als auch Läufer Freude daran haben, sollte die Strecke an die Bedürfnisse von beiden angepasst sein. Wichtig ist, dass sich der Besitzer auf sein Tier einstellt.

 

Ein tolles Training für Hund und Halter

In der Regel brauchen Jogger keine Bedenken haben, wenn sie ihren geliebten Vierbeiner zum Sport mitnehmen wollen. Die meisten Hunde können ihre Besitzer beim Joggen begleiten und sind mit dem Laufen nicht überfordert. Grundsätzlich sind alle Hunderassen als Begleiter zum Joggen geeignet.

Wann darf ein Hund mitjoggen?

Das gemeinsame Joggen empfiehlt sich nur mit ausgewachsenen Hunden. Sind die Tiere jünger, können sich aus der Belastung Gelenkerkrankungen entwickeln. Welpen sind meist zu verspielt, um sich an strenge Regeln halten zu können. Auch beim Tempo kommen sie noch nicht mit. Ältere Hunde mit Verschleißerkrankungen sollte man auch nicht mehr zur Jogging-Runde mitnehmen. Sie würden sich nur quälen.

Die richtige Ausrüstung

Mit einer speziellen Hundeleine und einem Bauchgurt gelingt der Sport mit dem Vierbeiner besser. Man hat die Hände frei und kann schneller eingreifen, sollte der Hund weglaufen wollen. Zur Motivation sollte der Jogger ein paar Leckerli mitnehmen. Je mehr man sich auf das Tier einstellt, desto eher gelingt das Unternehmen „Joggen mit dem Hund“. Eigens entwickelte Joggingleinen kann man auch beim Radfahren mit Hundebegleitung benutzen.

Die geeignete Strecke finden

Zum Joggen mit Hund sollte die Strecke nicht länger als zehn Kilometer sein. Günstig sind Laufstrecken zwischen vier und fünf Kilometern, die im Idealfall Wasserquellen bieten, an denen sich der Hund erfrischen kann. Beim Laufen braucht auch das Tier, vor allem im Sommer, genügend zu trinken. Gibt es keinen Bach oder Fluss, reichen auch eine Wasserflasche und ein flaches Gefäß. Mit zunehmender Kondition darf man die Touren erweitern. Ideal sind Wiesen- und Waldwege, asphaltierte Straßen hingegen sollte man meiden.

Wenn beide mit dem Laufen beginnen

Als Anfänger wählt man am besten Strecken, die von Radlern und Wanderern wenig frequentiert werden. Genau wie der Mensch muss sich auch der Hund erst an regelmäßiges Laufen gewöhnen. Ein Tier, das bisher viele Stunden des Tages schlafend verbracht hat, wird nicht über Nacht zum Energiebündel. Daher sollte der Läufer sein Tier regelmäßig belohnen. Das kann auch dadurch geschehen, dass der Halter seinen Hund für jeden Erfolg mit deutlicher Freude lobt. So ist es möglich, den Hund beim Joggen zu erziehen. Nach und nach kann man die Trainingseinheiten verlängern und sogar einen Trainingsplan aufbauen. Der Hund sollte immer an der Leine geführt werden, das gibt gerade beim Laufen an der Straße größere Sicherheit. Auch in vielen Parks besteht Leinenpflicht. Die letzte Mahlzeit vor dem Sport sollte wie beim Menschen etwa zwei Stunden zurückliegen. So werden Herz und Kreislauf weniger belastet.

So haben Hund und Besitzer Freude am Joggen:

  • nur mit ausgewachsenen Hunden laufen
  • Waldwege und spezielle Joggingleinen benutzen
  • Tempo anpassen
  • klare Kommandos schon vorher trainieren
  • regelmäßig belohnen
  • Wasser mitnehmen oder Wasserstelle einplanen

Was man dem Hund abgewöhnen muss

Kreuzt der Hund vor den eigenen Beinen, kann das gefährlich werden und zu Stürzen führen. Daher sollte man den Hund daran gewöhnen, sich neben den eigenen Füßen zu bewegen. Um ihm zu zeigen, dass kreuz und quer laufen nicht akzeptiert wird, braucht man nur sein eigenes Tempo verlangsamen und den Hund vorsichtig mit der Fußspitze berühren. Meist reicht das schon als Lektion. Ersatzweise hilft ein klares Kommando wie „nein“ oder „weg“. Der Hund sollte auch lernen, nach den Seiten auszuweichen. Die Kommandos bringt ihm der Besitzer bereits beim „Gassi gehen“ bei.FazitBei Beachtung einiger Regeln ist gegen das Joggen mit Hund nichts einzuwenden. Sportlich ambitionierte Menschen können ihren Hund sogar als Trainingspartner einsetzen. Wenn beide harmonieren, haben Mensch und Tier am Laufen Spaß. Wer statt eines Pulsmessers das Tempo seines Tieres als Richtschnur nimmt, kann neue Erfahrungen machen und kommt mitunter sogar an seine Leistungsgrenze.

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