Wie man sich einem fremden Hund am besten annähert

Fremde Hunde trifft man in fast jeder Lebenssituation. Sei es bei Freunden, auf der Straße beim Einkaufen oder beim Spazierengehen im Park. Viele Menschen wissen allerdings nicht, wie man sich einem fremden Hund richtig nähert bzw. sich vorstellt.

Nichts nervt viele Hundebesitzter mehr, als ein Fremder der sich ohne zu fragen auf Ihren Hund stürzt, ihm sofort über den Kopf streichelt und im schlimmsten Fall  sogar an die Nase fasst. Mit der Nase entscheidet der Hund, ob er sich etwas neuem nähern soll oder nicht. Ein Anfassen ruft in der Regel Unwohlsein oder sogar Aggressivität hervor.

Wichtig: Immer zuerst den Hundebesitzer Fragen, ob man sich dem Hund nähern darf.

Cesar Millan
Cesar Millan / Foto: Joe Seer Shutterstock.com

Cesar Milllan einer der bekanntesten Hundeexperten aus den USA empfiehlt bei jedem Erstkontakt mit Hunden:

„Nicht Reden, nicht berühren und kein Augenkontakt.“

Dadurch, dass man den Hund erst einmal ignoriert, gibt man ihm Zeit sich auf die Begegnung einzustellen und zu entscheiden, ob er den Fremden Begrüßen soll oder nicht. Das nimmt viel Stress aus der Situation.

Natürlich gibt es auch den Typ Hund der jeden sofort freudig begrüßt und sogar anspringt. Auch hier empfiehlt es sich den Hund erst einmal zu ignorieren, um das anspring Verhalten nicht zu fördern. Wichtig auch negatives Verhalten, kann hier für den Hund ein positives Erlebnis sein.

Um scheue oder auch Aggressive Hunde an sich selbst zu gewöhnen, kann man in die Hocke gehen und dem Hund möglichst niedrig die Hand hinhalten. Wichtig nicht direkt unter die Nase, sondern genug Platz lassen, damit der Hund selbst entscheiden kann ob er sich nähert. Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Hund über die Hand leckt. Wer unsicher ist, sollte einfach den Besitzer fragen, ob er den Hund streicheln kann oder nicht.

Details über die Körpersprache von Hunden gibt es übrigens hier.

Hier nochmal die Kurzfassung:

  1. Den Hund nicht anreden, berühren und Augenkontakt vermeiden
  2. Den Besitzer Fragen, ob man sich dem Hund nähern darf
  3. Körpersprache des Hundes beobachten
  4. Langsame Bewegungen machen

 

 

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